Höllentour

Schnitt: Mona Bräuer

D/CH 2004. R,B: Pepe Danquart. R: Werner Swiss Schweizer. K: Michael Hammon, Wolfgang Thaler, Filip Zumbrunn. S: Mona Bräuer. M: Till Brönner, Schumann & Bach. P: Quinte, Multimedia, Dschoint Ventschr. D: Erik Zabel, Rolf Aldag, Andreas Klöden u.a. 120 Min. V: NFP. Kinostart: 10.6.2004

Die Tour de France gilt als die härteste Radrundfahrt der Welt. Die Tour 2003 war die 100. Ausgabe eines Events, das aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken ist. Die Geschichte der Tour ist reich an sportlichen Höhepunkten, ihre Jubiläumsausgabe führt während drei Wochen über 3500 Kilometer, aufgeteilt in 20 Etappen und einen Prolog, zum Ziel auf die Champs-Elysees in Paris. Das spektakuläre Großereignis fesselt Jahr für Jahr Millionen, die weltweit die Bilder von Massenankünften, quälenden Bergaufstiegen und kräftezehrenden Zeitfahrten verfolgen – dieser Dokumentarfilm aber ist kein Tour-Tagebuch und auch keine Auflistung der sportlichen Geschehnisse, sondern vielmehr ein Blick hinter die Kulissen des gigantischen Sportereignisses und vor allem ein Porträt der mit der Tour verbundenen Leiden: Pepe Danquart hat die 100. Tour mit drei Kamerateams begleitet und zeigt eine umfassende Innenansicht des Rennens. Dem Zuschauer werden vor allem die Menschen auf dem Sattel nahegebracht – allen voran die langjährigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag. Zwar wird auch die Magie des Rennens selbst erfaßt, inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens werden aber auch Leiden und Schmerzen, Ängste und Schwächen der Fahrer deutlich. Denn von Spaß mag während des dreiwöchigen Events kaum einer der Radprofis sprechen, die meisten bevorzugen den Begriff "Höllentour".

 

 
 

 
 
 
 
 
 

 

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